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Ein E-Lastenfahrrad für das Magniviertel 07.12.2021

Die Kirchengemeinde St. Magni in Braunschweig hat für sein Kinder- und Jugendzentrum (Kijuz) durch das Förderprogramm „Klimafreundlich Leben“ des Regionalverbands Großraum Braunschweig ein Elektro-Lastenfahrrad finanzieren können.

Die St. Magni Gemeinde liegt mitten in der Innenstadt von Braunschweig – in dem historischen Stadtteil gibt es nur wenig Parkraum. Da ist eine klimafreundliche und wendige Transportmöglichkeit gern genommen: Viele Anlieger, Geschäftsleute des Viertels und Nachbarn der Gemeinde freuen sich über das kostenlose Angebot, sich das E-Lastenbike unkompliziert vom Kijuz auszuleihen.

Möglich wurde dies durch das Förderprogramm „Klimafreundlich Leben“, das insgesamt 13 Projekte in der Region mit 58.000 Euro in 2021 unterstützt hat. Diakon Dieter Stadel, Leiter des Kijuz, ist begeistert: „Die 4.000 Euro, die uns der Regionalverband in einem niedrigschwelligen Antragsverfahren bewilligt hat, haben dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht. Die nachbarschaftliche Nutzung ist schon kurz nach Anschaffung in Fahrt gekommen: Mitterweile gibt es ca. 15-20 sehr regelmäßige Nutzer mit steigender Tendenz, obwohl wir erst jetzt ein Online-Buchungssystem einführen werden.“ Das Rad wird vom Kijuz gepflegt und instandgehalten und kann auf unbürokratische Weise ausgeliehen werden (s.u.).

Anna Weyde, Erste Verbandsrätin des Regionalverbands lobt das Projekt bei der heutigen in Augenscheinnahme des Lastenfahrrads: „Klimafreundlich, nachhaltig und auf ein nachbarschaftliches Miteinander ausgelegt – was können wir uns mehr wünschen für unser Förderprogramm Klimafreundlich leben?“ und setzt sie nach: „ Wir freuen uns sehr über dies Enagement des St Magni Kijuz und sind gespannt, wie sich die Nutzerzahlen entwickeln.“

Unter 0531 41005 (Montags bis Freitags ab 12 Uhr) oder ab Januar unter www.magni-kirche.de kann das Lastenfahrrad kurzfristig ausgeliehen werden.

Hintergrund

Das Förderprogramm Klimafreundlich leben verfolgt das Ziel, neue Ideen und Routinen für eine klimaschonende Lebensweise zu unterstützen. Das Förderspektrum reicht von Projekten im Bereich nachhaltiger Konsum, dem gemeinsamen Nutzen von Gegenständen oder alternativen Ideen und innovativen Ansätzen zum Energie- und Ressourcensparen. Gemeinsam mit „Rauf aufs Rad“ sind die beiden Förderprogramme Bausteine einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung, die der Regionalverband verfolgt.

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